Warum als Hochschule mit der Wirtschaft zusammenarbeiten?

Die Privatwirtschaft gibt nach Angaben des Bundesministeriums für Forschung und Entwicklung jährlich ca. 65 Milliarden Euro für Forschung und Entwicklung aus, mehr als doppelt so viel wie der deutsche Staat (27,6 Mrd.). Aktuell werden diese enormen finanziellen Mittel zu einem Großteil in interne Entwicklungsprojekte investiert – nur ca. 2,3 Mrd. Euro fließen durch Forschungsaufträge und Kooperationsvereinbarungen zu Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtung.
 

EDECY vernetzt Forschungseinrichtung mit den geeigneten Unternehmen und lässt sie von Kooperationsvorteilen profitieren!

  1. Akquirierung von Drittmitteln für die Umsetzung eigener Projektideen

Häufig mangelt es an Hochschulen und Universitäten an Geldern für die Umsetzung eigener innovativer Forschungsideen und auch die Fördergelder des Staates sind begrenzt. Durch Kooperationsprojekte mit Unternehmen können Drittmittel für eigene Forschungsvorhaben akquiriert werden und die Einrichtungen erhalten mehr Freiheit bei Personalentscheidungen und der Investition in Infrastruktur.

2. Steigerung der öffentlichen Bekanntheit

Durch die Kooperation mit Unternehmen der Wirtschaft wird die öffentliche Reichweite der eigenen Forschungsthemen enorm gesteigert und auch das Institut selbst gewinnt an Ansehen. Diese öffentliche Sichtbarkeit ist das Sprungbrett für eine Hochschule mit gesamtgesellschaftlicher Gestaltungskraft und einer starken Stimme der Wissenschaft im politischen Diskurs.

3.  Größere Attraktivität für Studierende

Bei ihrer Hochschulwahl kommt es vielen Studierenden auf Anwendungsorientierte Forschung und berufliche Perspektiven an. Forschungskooperationen unterstützen beides: Zum einen stellen sie den Praxisbezug der eigenen Forschung sicher und schaffen zum anderen ein umfassenden Partnernetzwerk mit Vertretern der Wirtschaft, das Studierenden später als Karrieresprungbrett dienen kann.

4. Praxiserprobung theoretischer Forschungsinhalte

Für Unternehmen kann es bei Produkt- und Prozessinnovationen enorm hilfreich sein auf Theorien und neue Erkenntnisse der Wissenschaft zurückzugreifen. Doch auch in die andere Richtung kann der Austausch förderlich sein und innovative Impulse schaffen. Durch das Feedback aus der Wirtschaft lassen sich häufig Verbesserungspotenziale bestehender Technologien entdecken oder existierende Problemstellungen regen gar zu völlig neuen Forschungsprojekten an.

5. Transfer in gesellschaftliche Innovationen

Was kann es Schöneres geben als innovative Forschung, deren Ergebnisse in der Gesellschaft etwas bewegen? Für diese Übersetzung brillanter Forschungsergebnisse in wirtschaftliche Innovationen bedarf es der Kooperation zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Das Ergebnis ist gesamtgesellschaftlicher Fortschritt, der das Ansehen von Forschungseinrichtungen steigert und höhere Investitionen in sie legitimiert. 

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Firmensitz: Chausseestr. 88, 10115 Berlin, Deutschland

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